WASSERDATEN AARE BRUGG:

 

http://www.hydrodaten.admin.ch/de/2016.html

 

 

Thema Wasser

 

Das BAFU beobachtet die Pegelstände und die Wasserqualität von Flüssen, Seen und Grundwasser. Es hat den gesetzlichen Auftrag, das Wasser vor Verunreinigung und Übernutzung zu schützen und entwickelt Massnahmen, die das Hochwasserrisiko minimieren.

Der Mensch nutzt das Wasser auf vielfältige Weise: als Lebensmittel, für die Hygiene, zur Bewässerung, Energiegewinnung, in Gewerbe und Industrie, zum Transport gereinigter Abwässer, für die Schifffahrt, den Sport, die Fischerei oder als Erholungsraum. Eine solch intensive Nutzung bringt für die Gewässer qualitative und quantitative Risiken mit sich. Eine integrale Wasserwirtschaft versucht, die vielfältigen Bedürfnisse in Einklang zu bringen und zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Eine Einstiegshilfe in die Vielfalt des Themas und Informationen über Wasser und Gewässer auf einen Blick bietet GEWISS, das Schweizerische Gewässerinformationssystem.

 

Die Wasserqualität ist in der Schweiz generell gut. Im Grundwasser sind die Belastungen durch Nitrat und Pflanzenschutzmittel jedoch teilweise zu hoch, und Mikroverunreinigungen stellen die Abwasserreinigung vor Herausforderungen. Mit Revitalisierungen wird der schlechte ökologische Zustand vieler Bäche, Flüsse und Seeufer verbessert.

 

 

Messnetze

 

Mit Langzeitmessungen an fest installierten Messstationen und Einzelmessungen an temporären Standorten erhebt das BAFU die Wasserführung und die Wasserqualität der Schweizer Seen und Flüssen und des Grundwassers.

 

 

Das Basismessnetz der Abteilung Hydrologie des Bundesamts für Umwelt umfasst heute rund 260 Messstationen an Oberflächengewässern. Neben dem Wasserstand an Seen wird an den Flüssen an 200 Stellen der Abfluss bestimmt. 90% aller Stationen verfügen über eine automatische Fernabfrage.

Das Wasser in den natürlichen und vom Menschen veränderten Wasserläufen hat die Fähigkeit, sich in sein Bett einzugraben, Partikel - die schwerer sind als Wasser - zu transportieren und Material abzulagern. Es kann somit die Topographie seines Bettes verändern. Die Kenntnis über dieses Phänomen, das "Feststofftransport" genannt wird, ist von grosser wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Bedeutung.

Seit 1957 betreibt die Abteilung Hydrologie ein Netz von hydrologischen Untersuchungsgebieten, mit dem Ziel, die langfristigen Veränderungen des Wasserhaushaltes in möglichst naturnahen Einzugsgebieten der unterschiedlichen Klimaregionen der Schweiz zu beobachten.

Die nationale Daueruntersuchung der schweizerischen Fliessgewässer (NADUF) verfolgt die Entwicklung der Wasserinhaltsstoffe in ausgewählten Schweizer Flüssen.



Die Temperatur ist einer der physikalischen Schlüsselparameter, der die chemischen und vor allem die biologischen Prozesse in einem Fliessgewässer mitbestimmt.