Nächstes Eisfischen auf der Frutt: Samstag, 19. Januar 2019

 

 

Eisfischen Melchsee Frutt 20. Januar 2018

Der Januar 2018 zeigte sich von seiner stürmischen Seite! Dank der neuen Gondelbahn mit runden Gondeln wird auch bei starken Sturm gefahren. Zwar war es nicht mehr so heftig wie am Mittwoch zuvor, aber teilweise pfiff am Nachmittag ein starker, eisiger Wind um die Ohren. 

 

Der Morgen war noch einigermassen angenehm und es konnte ohne Handschuhe gefischt werden. Das tendenziell stürmische Wetter hat allerdings auch seine Auswirkungen auf das Beissverhalten der Fische. Die Köderfische wurden bis auf eine Ausnahme konsequent missachtet. Diese Ausnahme war aber ein abgelegtes Fischlein, welches die Regenbogenforelle sich in passiver Manier zu Leibe nahm. Auf die Bienenmaden gab es dafür einige Bisse, welche teils nicht verwertet werden konnten. Es lohnt sich mit starkem Material zu fischen. Einer unserer Kamaraden sollte heute beim dritten Anlauf auf dem Melchsee endlich entschneidert werden. Leider gingen ihm 3 Fische im Drill/Loch wegen ungenügendem Material abhanden. Auch sollte die Gambe/Hegene nicht 5 Anbissstellen haben, 2 reichen vollends. So gibt es darum ab und zu Hänger am Ende des Eislochs und es können Fische verlorgen gehen, wenn abgerissen werden muss. So erging es auch dem Cyril. Eine halbe Stunde später hatte er erneut einen Biss und was folgt direkt nach der Regenbogenforelle? Der zuvor verlorene Kanadier. Doppelbiss? Nein, einer der Haken hatte sich exakt im Karabiner des vorher aberissenen Vorfachs gehakt und somit den zuvor verloren geglaubten Kanadier hochgeolt, der immer noch irgendwie beim Loch hing. Das Fischen bringt immer wieder kuriose Geschichten mit sich...

 

Es wurden einige schöne Fische, teils im ü50 Bereich gefangen. Es schien, als auch die grossen Kanadier nur auf die Bienenmaden standen. Die ganz grossen ü60 wurden ein paar Meter weiter gefangen. Wie immer beim Eisfischen, können ein paar Meter den Unterschied machen. Schöneres und stabilieres Wetter bringen Erfahrungsgemäss oft auch ein ausgeprägteres Bissverhalten an den Tag respektive die Fische reagieren eben auch besser auf andere Köder. 

 

Es war ein gelungenger Ausflug mit guten Kammeraden in toller Bergkulisse mit winterlichem Wetter. Fischen ist und bleibt eine Outdoor Aktivität. Am 19. Januar 2019 geht es dann wieder hoch auf die Frutt!

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Eisfischen Melchsee Frutt 21. Januar 2017

 

Auch dieses Jahr ist eine gute Gruppe aus der kalten Hochnebeldecke zur Frutt hochgefahren. Strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen haben uns begleitet. Allerdings wurde es schlagartig frostig, als die immer noch tiefgehende Sonne nachmittags hinter den Obwaldner Bergen verschwand.  Doch die späten Nachmittagsstunden sollten es noch in sich haben....

 

Zeitig kamen wir auf den nur mit wenig Schnee bedeckten See an. Es wurde an einer bisher in der Saison unbefischten Stelle bei der Grillstelle hoffnungsvoll begonnen, fleissig Löcher ins Eis zu bohren und schnell die ersten Montagen runter zu lassen. Und nicht lange ging es, bis Franz kurz hintereinander einen schönen Namaycush und eine Regenbogenforelle mit Mais! aus dem gleichen Loch zaubern konnte. Aber ringsherum gab es höchsten mal einen zaghaften Anfasser. Beim Eisfischen müssen die Fische gefunden werden. Deshalb verschob sich die Gruppe immer mehr auf die andere Seite des Sees, wo es am vorherigen Mittwoch gut gebissen haben soll. 

 

Und schon gab es Aktion an den beiden heissen Mittwochslöchern und die ersten Regenborgenforellen konnten aus den Löchern gezaubert werden. Schon mal gut so! Aber Zielfisch Namaycush ist noch in der Ferne wie es scheint, wenn es so weitergeht. Darum Löcher bohren und sich weiter vorarbeiten. Oft machen die wenigen paar Meter den Unterschied.

 

Und prompt kam der erste Kanadier am neuen Ort mit guter Grösse von 44 cm in die Sonne. Geht doch! Weiter so, und wenig später schon der nächste Namaycush mit 48 cm, herrlich. Immer wiedermal gab es Aktionen, zum Teil gingen die Fische aber verloren beim Drill. Einer wollte sogar mitsamt Rute abhauen. Peters Spurrt hat dies aber noch verhindert. Allerdings war dann der Fisch schon weg, die Rute war aber gerettet. Auch Michi hatte Pech. Nach aufregendem intensiven Drill ging sein einziger Biss des Tages verloren. Schade. 

 

Dann auf einmal Aufregung. Der Andy konnte die Tagesbestgrösse von knapp über 50 cm in Form eines wohlgenährten Kanadiers für sich behaupten. Kurz darauf stiess der Züchter dieser einwandfreien Fisch zu uns und der Fischeerguide Gusti zeigte der Familie König wie es geht mit dem Eisfischen. Doch es biss keiner an. Es gilt dem Köder optimal am richtigen Loch zur richtigen Zeit zu präsentieren. 

 

Während uns die Gäste wieder verliessen kurz vor Ende der Fischens gab es einen Ruck in die Rute unseres Aktuars. Der Fisch schien nicht sondernlich gross zu sein, da er nach oben schwamm, wie es sich heraustellte. Nach kurzer Zeit zog es Schnur von der Rolle wie verrückt und sie sang das schönste Lied eines jeden Fischers. Nach mehrmaligen Versuchen, den Fisch ins Loch hinauf zu kriegen klappte es und die üblichen Luftblasen stiessen durch den Wasserfilm.  Sie liessen etwas Grosses erwarten. Nur dank Renés Mithilfe konnte der schöne Namaycush auf Eis gelegt werden. Ein herrlicher Fisch von guten 59 cm liess den Adrenalinspiegel nochals hochgehen. Und gleich nochmals Action gleich am Loch nebenan: der letzte Fisch des Tages hatte Spitz auf die Crevette gebissen und Franz konnte seinen Abschlusskanadier von 51 cm anlanden. Herrlich! Ein krönennder Abschluss eines genialen Fischertages unter guten Kollegen war somit besiegelt. Melchsee, wir kommen wieder!

 

 

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Melchsee-Frutt, 18. Januar 2014


Jeder weiss, dass das Wetter in der Alpenregion ständig Überraschungen mit sich bringen kann, jedoch waren wir bei Ankunft an der Talstation positiv vom stahlend blauen Himmel überrascht. Wir lösten die Fahrkarten für die Seilbahn und fuhren hinauf zum Melchsee (1920 müM.).

Es war wirklich so, die Wetterlage wirkte vielversprechend - also zogen wir los um uns Schneeschuhe und Tagespatente zu holen und liefen ein paar hundert Meter hinab zum See und begannen mit der Installation. Nach einigen Minuten war es dann auch schon soweit, der erste Glückliche zog einen 45cm Seesaibling aus dem Loch, ein schönes Tier, jedoch leben in diesem kleinen See noch ganz andere, weitaus grössere Exemplare.

Nach einiger Zeit wurden auch die anderen der 12 Fischer belohnt, einer nach dem anderen durfte sich über einen Fisch freuen,....ein Saibling hier, eine Forelle da,....es schien ein erfolgrreicher Samstag zu werden,.....

Doch so schnell man sich auf einen Fang freute, setzte auch der Wind ein und der Himmel zog zu,....der Pulverschnee auf dem See peitschte uns um die Ohren und für einige wurde die Situation auch bald recht ungemütlich. Zum Glück war nicht all zu weit vom Angelplatz ein süsses Alm Restaurant in dem man sich zu warmen Getränken etwas Kraft für die zweite Tageshälfte holen konnte.

Die anderen jedoch, hielten fleissig und ergeizig durch um die Vollpackung (d.h max.5 Fische pro Tag ) zu erreichen,..

Der Wind verfolgte uns den Rest des Tages und machte auch am Schluss den hartnäckigsten einen Strich durch die Rechnung.

14 Fische waren es im gesamten und für diese Wetterverhältnisse eine beachtliche Leistung !!

 

Um 15.30 Uhr beendeten wir also den erfolgreichen Angeltag bei einem Heissgetränk an der "Après fish Bar" .

 

Einige nutzten die Seilbahn zurück ins Tal, andere jedoch fuhren zum krönenden Abschluss mit dem Schlitten, 8km !!!


Wir danken allen die dabei waren recht herzlich für den kamaradschaftlichen Tag und hoffen der Fang mundet !!

 

PETRI HEIL und bis zum nächsten Mal

 

 

 

 

 

 

KANADISCHER SEESAIBLING ( NAMAYCUSH)
KANADISCHER SEESAIBLING ( NAMAYCUSH)