Allgemein

Gemäss der neuen Verordnung zum neuen Fischereigesetz des Kantons Aargau dürfen die Laichgebiete von Äsche, Forelle und Nase während der Laichzeit nicht betreten werden. 
Laichzeit von Äschen und Forellen: 1.Dezember bis 30. April
Laichzeit von Nasen: April und Mai
gemäss Artikel 2. Arten- und Lebensraumschutz, §20, Abschnitt 4 

Verordnung zum Fischereigesetz des Kantons Aargau

 

Revier 15:


Betretungsverbot vom 1. Dezember bis 31. Mai im Aare-Restwasserabschnitt ab Dachwehr abwärts (siehe Laichgebietskarte Revier 15)

 

Revier 16:


Betretungsverbot vom 1. Dezember bis 31. Mai im Aare-Abschnitt Hilfswehr bis Dachwehr (siehe  Laichgebietskarte Revier 16)

 

Revier 17:


Betretungsverbot vom 1. Dezember bis 31. Mai im ganzen Aare-Restwasserabschnitt KW Rupperswil-Auenstein und Aare Wildegg, Bereich ab Einmündung Aabach ca. 85 m abwärts (siehe Laichgebietskarte Revier 17)

 

Revier 18:


Betretungsverbot vom 1. Dezember bis 31. Mai im Aare-Restwasserabschnitt ab Wehr KW-Rüchlig ca. 250 m abwärts (siehe Laichgebietskarte Revier 18)

 

Revier 19:


Betretungsverbot vom 1. Dezember bis 31. Mai im Aare-Restwasserabschnitt Mündung Roggenhuserbach bis Süffelsteg (siehe Laichgebietskarte Revier 19)

 

Lageplan:

Lageplan [370 KB]

 

Rechtliche Grundlagen

Die Fische waren bis jetzt nicht namentlich in der Tierschutzgesetzgebung geregelt. Neu werden die Grundzüge aufgeführt, die einen tiergerechte Umgang mit ihnen ermöglichen.
 
 
Die wichtigsten Elemente dieser neuen Tierschutzvorschriften sind:.
 
 
Generell verboten ist ab dem 1.1.09:

 

  • Die Verwendung lebender Köderfische
    Ausnahmen: Der Kanton kann an gewissen Gewässern Ausnahmen erlauben; allerdings nur für Fischende mit einem Sachkunde-Nachweis
  • Das Fischen mit Widerhaken
    Ausnahmen: Der Kanton kann für einige Angelmethoden wie z.B. die Hegenenfischerei oder die Schleppangelfischerei Ausnahmen gewähren; allerdings nur für Fischende mit einem Sachkunde-Nachweis
  • Das Hältern von Fischen
    Ausnahmen können für Fischende mit Sachkunde-Nachweis gewährt werden, zum Beispiel das kurzfristige Hältern bis zum Ende des Angelausfluges


Zum Verzehr bestimmte Fische sind grundsätzlich sofort zu töten. Fischer und Fischerinnen mit einem Sachkunde-Nachweis dürfen nicht verletzte Fische kurzfristig hältern. Wichtig ist allerdings, dass der Fisch genügend Frischwasser hat, dass Wasser darf sich nicht erwärmen und eine ausreichende Sauerstoffversorgung mittels Frischwasser muss sichergestellt sein. Eine Brente im Bach, bei der die Ventile offen sind, eignet sich. Es muss aber darauf geachtet werden, dass der Fisch ausreichend Platz in diesem Gefäss findet.
 
 
Auch gibt es Neues bezüglich Fische töten. Mit einem Schlag auf den Kopf ist nicht immer sicher gestellt, dass der Fisch auch tot ist. Um dem Fisch einen qualvollen Tod zu ersparen wird neu der Fisch erst mit einem Schlag auf den Kopf betäubt, und direkt anschliessend mit dem Kiemenschnitt getötet. Oder der Fische wird nach dem Betäubungsschlag sofort ausgenommen, dies ist für eine gute Fleischqualität sowieso empfehlenswert.
 
 
Die ganzen Gesetzestexte sind im Internet abrufbar:

 

 

 

Die Gesetzgebung des Tierschutzes sowie der Fischerei gelten sowohl an privaten wie auch an den öffentlichen Gewässern.